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#SocialInspiration

24. Mai 2015

Auf der Suche nach Ideen für neue Kunstwerke lasse ich mich in letzter Zeit immer häufiger von sozialen Netzwerken inspirieren, denn durch Twitter, Instagram, Behance oder TED haben wir Zugriff auf Kreative und deren Visionen in der ganzen Welt.

Die Informationsfülle und -dichte in den sozialen Netzwerken wirkt auf den ersten Blick erdrückend. Man hat das Gefühl, es gibt überall Menschen mit tollen Ideen und tiefgründigen Gedanken, weshalb in sozialen Netzwerken die Gefahr besteht, dass man mit der Informationsverarbeitung überfordert ist – so ging es mir zumindest.

In der Zwischenzeit hat sich das komplett verändert. Wenn ich mich jetzt durch Twitter, Instagram & Co scrolle und klicke, empfinde ich das als eine Oase der Freude und Inspiration. Ich stoße regelmäßig auf neue, spannende Projekte, die jeden dazu einladen, Teil ihrer Idee zu werden.
Ein Beispiel ist das Inside Out Project des französischen Künstlers JR, der mit seinem Kunstprojekt die Welt verändern und zusammenbringen möchte. Um an dem Projekt teilzunehmen, muss man mindestens zu fünft sein und seine großformatigen Gesichtsportraits im öffentlichen Raum ausstellen; so geben die Menschen dem öffentlichen Raum, ihrer Heimat, ein Gesicht.


Man findet aber auch zahlreiche Projekte mit Hashtag-Themenvorgaben, wie zum Beispiel vom Kunst- und Designblog iGNANT oder dem Fotoprojekt This Ain’t Art School. Beide rufen regelmäßig über Instagram dazu auf, eigene Bilder zu einem Hashtag einzureichen. Außerdem kann man sich anschauen, wie andere ein Thema interpretieren und welch unterschiedliche Bilder wir mit einem Wort verbinden.

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"Hang your work in a public place” is a challenge that @robert.dodd (@theweekendwalkabout) recently posted. We were intrigued and started to look around for an exhibition venue for our own work. We found this exzellent wall in one of our favorite cafés, @milchfeinkost, a lovely spot close to the Hamburg harbour. We also took Robert’s suggestion one step further and decided to curate the first This Ain’t Art School group show. (Yay, exciting!) How to participate: The topic of the show is #funfairseverywhere, so we’re challenging you to document your favorite fun fairs. Until June 5, tag up to 5 old and new photos of fairgrounds with #funfairseverywhere. Why fun fairs? The local fairground DOM is a Hamburg landmark. Every time it’s setting up in town we indulge in a #seemslikeitsalwaysdominhamburg photo extravaganza. But fun fairs can be found all over the place. So with #funfairseverywhere, we want to bring your local fairgrounds to Hamburg. Well – pictures of it, anyway! Together with our guest juror and show contributor @bosch we’ll pick the 18 best photos to join the group exhibit. From June 17. to 28., the photos will adorn this lovely wall at @milchfeinkost, accompanied by nine #seemslikeitsalwaysdominhamburg photos shot by @gert_pauly, @bosch and @hypercatalecta. You’ll find yourself following in the footsteps of the renowned German photographer Wolfang Tillmans, who had his first solo show in a café in Hamburg. Isn’t that a great tradition to continue? The opening will take place on June 16 – we’ll follow up with more details. The exhibition is arranged by This Ain’t Art School in cooperation with @bosch and @milchfeinkost, and sponsored by artefakt. We’re looking forward to your contributions!

Ein von @thisaintartschool gepostetes Foto am

Aktuell sucht die This Ain’t Art School nach Instagrambildern für eine Ausstellung zum Hashtag #funfairs in Hamburg. Bei iGNANT lautet der Instagram-Hashtag der Woche #ignt_dotted.

Bilder, Artikel oder Tweets können uns aber auch zu eigenen Projektideen inspirieren. Während der langen Nacht der Museen in Düsseldorf habe ich mir die Tweets anderer Besucher durchgelesen. Darunter waren auch Fotos von Museumsbesuchern:

Daraus ist die Idee für eine Kunstserie entstanden, die sich damit beschäftigt, wie Museumsbesucher Kunst rezipieren. Die ersten Bilder basieren auf fotografischen Vorlagen, deren Wirkung ich durch den Pinselduktus, die Farbwahl und die Bildgröße gezielt verändere. Es steht nicht mehr das fotografierte Kunstwerk im Bildmittelpunkt, sondern die Fotografie wird zur Kunst. In den folgenden Bildern werde ich mich damit beschäftigen, was wir denken, fühlen und sehen, wenn wir vor Kunst stehen.


Wann wurdet ihr das letzte Mal von den sozialen Netzwerken inspiriert, und von was? Teilt es uns mit unter #SocialInspiration.

#artwatchers
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