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akteur - geschehen machen
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Palais Buckminster

15. April 2015

Lichtdurchflutet. Luftig. Groß. Die Konstruktionen des Architekten Buckminster Fuller stehen für Größe, Stärke und Fortschritt. Mit geringem Materialaufwand schafft er einfache, stabile und geräumige Räume. Andreas Wundersee und der akteur haben sich anlässlich eines Kunstwettbewerbs von seinem Design inspirieren lassen.

Andreas Wundersee

Palais Buckminster © Andreas Wundersee

Mit unserem Entwurf dem „Palais Buckminster“ haben wir uns an der Ausschreibung zu den Shabby Shabby Apartments in München beteiligt.
Die Shabby Shabby Apartments sind ein Projekt vom raumlaborberlin. Ziel des Projekts ist es, für einen begrenzten Zeitraum urbane Flächen mit recycelten oder wiederverwertbaren Materialien in ein Zimmer zu verwandeln. Letztes Jahr fand das von ARTE Creative unterstützte Projekt in Mannheim statt. Dort wurden beispielsweise Altglascontainer zu einem Schlafdom, Regenschirme wurden zu einer Kuppel, ein geparktes Auto wurde zum Bett und die daneben liegende Telefonzelle zum Zimmerservice. Besonders ist daran, dass der Raum begehbar ist. Und nicht nur das: Interessierte können sogar eine Übernachtung buchen, dieses Jahr dann in München.

Der Bewerbungsablauf ist der gleiche geblieben: In einer offenen Ausschreibung haben wir unsere Projektidee eingereicht. Das Palais Buckminster basiert auf den Kuppelkonstruktionen von Buckminster Fuller. Alte Europaletten dienen dabei sowohl als Material für die Konstruktion der Kuppel als auch als Unterkonstruktion für den Boden. Die Haut der Kuppel bilden alte Werbebanner sowie transparente Baufolie. Durch diese Materialien können sowohl blickdichte als auch sichtbare Bereiche innerhalb der Kuppel realisiert werden; je kleinteiliger die Kuppelkonstruktion, umso spielerischere Anordnungen und Muster sind denkbar.

Die Projektidee erläutert der Initiator Matthias Lilienthal im Interview mit ARTE Creative. Ihm ist es wichtig, sich zu überlegen, wie wir in Zukunft leben und wohnen wollen. Mit den temporären Apartments möchte er diese Fragen thematisieren und setzt dabei in München auf Gegensätze. Beispielsweise entstehen Apartments aus recycelten Materialien in unmittelbarer Nähe zu Luxusläden. Oder die Gäste der Apartments leben in einer „fast-Wohngemeinschaft mit Obdachlosen unter der (Reichenbacher) Brücke“, so Lilienthal im Interview. Die Shabby Shabby Apartments sind dementsprechend ein architektonisches Sozialexperiment.

Rückblick: Hotel Shabby Shabby in Mannheim © Stadtmarketing Mannheim

Die erste Entscheidungsrunde ist nun vorbei und noch sind wir mit unserer Projektidee nicht dabei. Das lässt sich aber ändern: Bis zum kommenden Sonntag, den 19. April, kann auf ARTE Creative für alle Projekte abgestimmt werden. Die zwei Projekte mit den meisten Stimmen werden ebenfalls umgesetzt.

Helft uns und stimmt ab auf ARTE Creative

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